Das perfekte Anzünden einer luxuriösen Zigarre

Der Genuss einer qualitativ hochwertigen Zigarre stellt vor allem in der westlichen Welt ein Ereignis der besonderen Art dar. Die Beachtung einiger grundlegender Regeln in Bezug auf das Anzünden einer Zigarre spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Im ersten Schritt wird die Schutzkappe der Zigarre mit einem hierfür geeigneten Werkzeug entfernt. Experten empfehlen in der Regel die Verwendung eines sogenannten Zigarrenschneiders.

Durch den Einsatz des Zigarrenschneiders soll in erster Linie eine Beschädigung der äußeren Hülle vermieden werden. In Bezug auf das Anzünden einer Zigarre haben sich in erster Linie sogenannte Sticks aus Zedernholz bewährt. Sie tragen maßgeblich zu einem unverfälschten Geschmack bei. Alternativ zu den sogenannten Sticks aus Zedernholz können jedoch auch Streichhölzer verwendet werden.

Während die Zigarre angezündet wird, bedienen sich wahre Experten einer sanften Drehbewegung. Im Rahmen der Drehbewegung wird die Zigarre von allen Seiten möglichst gleichmäßig angezündet. Ein sanftes Ziehen an der Zigarre sorgt gleichzeitig für eine optimale Sauerstoffzufuhr.

Zigarren rauchen vor 100 Jahren war purer Luxus

Das genußvolle Rauchen von Zigarren war früher nur Diplomaten, Industriellen und anderen Aristokraten vorbehalten, denn eine echte kubanische Zigarre war noch vor 100 Jahren exklusiver gesellschaftlicher Luxus. Heutzutage ist eine gute Zigarre für jedermann erschwinglich geworden und viele gönnen sich eine eben solche zu einer besonderen Gelegenheit, denn das genussvolle Smoken einer Zigarre hat nichts mit dem hektischen Rauchen einer Zigarette zu tun – Zigaretten werden bis in die Lunge inhaliert, beim Zigarrenrauchen wird gepafft – also der der Rauch wird nur in den Mund und nicht in die Lunge gesogen.

Schon das Anzünden der Zigarren wird vom Zigarrenaficionado zelebriert – am besten mit einem Zedernholzspan, über dessen sanft lodernde Flamme die Zigarrenspitze gehalten wird.